Diese Maßnahmen sowie die Aufstockung des Personals ermöglichen nun die sukzessive Erhöhung der Kinderzahl von 25 auf 45 und die Ausweitung der Betreuungszeiten bis 16 Uhr.
Im Rahmen der Weiterentwicklung zum Naturkindergarten wurde das pädagogische Konzept seit August 2022 nach und nach verändert. Das naturnahe, sehr großzügige Außengelände dient nun als hauptsächlicher Bildungs- und Erziehungsraum. Das bedeutet, die Kinder verbringen mit wenigen Ausnahmen, etwa bei Sturm, Gewitter oder zu großer Hitzebelastung, ihre gesamte Kindergartenzeit draußen.
Im Außengelände gibt es verschiedene Spiel- und Arbeitsbereiche, wie z. B. einen Bauern- und Nutzgarten, ein Hüttendorf, Buddelhügel und ein Außenatelier. Die Kinder werden so zu einem kreativen und sprachfördernden Spiel angeregt. Alle Bildungsbereiche, die im „Bildungsprogramm mit Handreichungen für saarländische Krippen und Kindergärten“ definiert sind, werden im Naturkindergarten mit, in oder durch die Natur gefördert.
Seit August 2022 wurden verschiedene bauliche Maßnahmen umgesetzt. So wurde das Außengelände des Kindergartens entsprechend dem naturraumpädagogischen Konzept umgestaltet und um ein naturbelassenes angrenzendes Waldstück erweitert. Es wurde ein Spielgeräte- und Materiallager eingerichtet und eine Pergola gebaut. Ein Tiny-House als zusätzlicher Aufenthalts- und Schutzraum wurde errichtet und eine neue WC-Anlage im Außenbereich gebaut. So wurde das Raumprogramm gemäß den Vorgaben des Ministeriums für Bildung und Kultur erweitert.
Im Bestandsgebäude führt die Kreisstadt zurzeit noch verschiedene Umbau- und Sanierungsmaßnahmen durch. Dabei wird unter anderem die bestehende WC-Anlage sowie die Heizungsanlage erneuert und erforderliche Brandschutzmaßnahmen umgesetzt.
Die Gesamtkosten für die Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 710.000 Euro.





