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FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Evakuierung

Bombenentschärfung und Evakuierung am 18. Februar 2018

Rund 2.400 Menschen müssen am Sonntag, 18. Februar wegen Entschärfung einer Bombe bis 7 Uhr ihre Wohnung und den Gefahrenbereich (grob 300m um den Fundort, siehe Karte) verlassen haben.

Fragen und Antworten


Wo wurde die Bombe gefunden?
Bei der Baumaßnahme Bliesterrassen wurde eine 50 kg schwere US-amerikanische Fliegerbombe entdeckt.

Wer ist von der Evakuierung betroffen?
Die Umgebung der Fundstelle mit einem Radius von rund 300 Metern wird abgesperrt. In diesem abgesperrten Bereich darf sich am Sonntag nach 7 Uhr niemand mehr aufhalten.
Vollständig zu räumen sind folgende Straßenzüge:

Bliespromenade,
Brückenstraße,
Lindenallee,
Lutherstraße,
Millerstraße,
Pasteurstraße,
Scheffelstraße,
Stummplatz,
Stummstraße,
Uhlandstraße,
Unterer Markt,
Wilhelmstraße

In diesen Straßen sind lediglich die folgenden Hausnummern zu räumen:
Bahnhofstraße     23 bis 53,
Goethestraße         1 bis 18 und 25,
Hospitalstraße     5, 7, 9, 11, 13, 15, 17; 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24,
Hüttenbergstraße     1, 3, 5, 7, 9, 11, 13; 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20,
Karl-Schneider-Str.    1 bis 5,
Kleiststraße         1 bis 14,
Königstraße         1 und 3,
Marienstraße         10, 12; 27, 29, 31, 33, 35,
Mendelssohnstraße     2, 4, 6; 13, 15, 17, 19, 21, 23,
Ruhstockstraße     1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 29, 31, 33, 35, 37,
Vogelstraße         5, 5a, 5b, 5c, 5d, 7, 9, 11, 13,
Wellesweilerstraße     1 bis 18a und 20.

Sind die Anwohner verpflichtet, ihre Wohnungen zu verlassen?
Ja.
Die Sicherheitsrechtliche Allgemeinverfügung vom 07.02.2018 verbietet das Betreten und jeglichen Aufenthalt im Gefahrenbereich bis zum Abschluss der Kampfmittelbeseitigung. Die Evakuierung wird notfalls polizeilich durchgesetzt.

Wie erkenne ich die Ordnungshelfer?
Alle offiziellen Ordnungshelfer bzw. Kräfte der Hilfsorganisationen können sich ausweisen.

Es wird Hilfe beim Verlassen des Evakuierungsbereichs benötigt?
Wer nicht aus eigener Kraft den Evakuierungsbereich verlassen kann, sollte sich am besten umgehend an das Bürgertelefon wenden. Hier werden entsprechende Transportmöglichkeiten organisiert. Tel (06821) 202-705

Was sollten Evakuierte unbedingt bei sich haben?
Die Behörden raten, wichtige persönliche Dokumente mitzunehmen: z. B. Personalausweis, Führerschein oder medizinische Unterlagen. Außerdem sollten Betroffene bei Bedarf wichtige Medikamente einpacken. Für Babys Babynahrung nicht vergessen.

Wo kann ich mich aufhalten?
Wer die Möglichkeit hat, am Sonntag gar nicht erst zuhause zu sein (z.B. indem man wegfährt) kann sich am leichtesten Stress ersparen und sollte diese Möglichkeit nutzen. Wer nicht bei Verwandten oder Freunden außerhalb der Gefahrenzone unterkommt bzw. einen Ausflug machen kann, sollte am besten rechtzeitig aufstehen, gut frühstücken und sich dann zu einem der Sammelpunkte begeben.

Wegen des Winterwetters sollte man an warme Kleidung denken.

Die Kreisstadt Neunkirchen hat drei Sammelstellen eingerichtet: Die Neue Gebläsehalle, die NVG-Halle in der Wellesweilerstraße 146 sowie die Sporthalle Wellesweiler stehen zur Verfügung. Vom Buswarteplatz Gustav-Regler-Straße wird ein Busservice eingesetzt, der Bewohner des Gefahrenbereichs, die nicht zur Neuen Gebläsehalle gehen, zur NVG bzw. nach Wellesweiler bringt.

Der Neunkircher Zoo öffnet an diesem Morgen bereits ab 7.15 Uhr (Kioske öffnen allerdings erst wie üblich ab 9 Uhr). 

Werde ich an der Sammelstelle versorgt?
Die Helferteams halten eine Grundversorgung vor. Wasser, Tee und Kaffee werden ausgegeben, ebenso ein kleiner Imbiss. Für Babys Babynahrung nicht vergessen.

Wer besondere Ernährungsprobleme hat, sollte sich sinnvollerweise sein Essen mitbringen. Im Falle von Verzögerungen bei der Entschärfung wird die Verpflegung sichergestellt.

Wann beginnt die Entschärfung?
Polizei und Ordnungshelfer werden sicherstellen, dass die Sperrzone nach 7 Uhr komplett evakuiert ist.
Erst wenn alle Sicherheitskräfte den Gefahrenbereich „menschenleer“ melden, wird mit der Entschärfung der Bombe begonnen. Je früher alle Menschen die Gefahrenzone verlassen haben, desto früher kann die Entschärfung erfolgen.

Wie lange dauert die Evakuierung?
Da die Entschärfung eines Blindgängers viele Unwägbarkeiten mit sich bringt, kann hier kein genauer Zeitpunkt genannt werden. Ab dem Zeitpunkt, an dem die komplette Evakuierung des Gefahrenbereichs gemeldet wird, beginnt der Kampfmittelräumdienst umgehend mit den Vorbereitungen der Entschärfung. Wie lange diese dauert, ist nicht abzuschätzen. Sollte sich die Fliegerbombe nicht sicher entschärfen lassen, so wird sie vor Ort unter größtmöglichen Sicherheitsvorkehrungen kontrolliert gesprengt.
 
Wer erteilt Entwarnung?
Sobald der Kampfmittelräumdienst den Fundort freigibt, erhalten die Menschen in den Sammelstellen über das Hilfspersonal Nachricht. Auch die Medien werden unmittelbar nach Freigabe der Sperrzone darüber berichten.

Wohin kann ich mich bei besonderen Anliegen wenden?

Das Bürgertelefon steht für alle Fragen, die hier noch nicht geklärt werden konnten zu Verfügung und vermittelt gegebenenfalls Hilfe. Tel (06821) 202-705

Erreichbar ist das Bürgertelefon von Dienstag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Samstag, 17. Februar von 8 bis 12 Uhr. Fragen können auch per E-Mail über ordnungsamt(at)neunkirchen.de gestellt werden.


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Kontakt

Weitere Informationen zu allen Fragen rund um die Evakuierungsmaßnahme sind auch über dieses eingerichtete Bürgertelefon unter Tel. (06821) 202-705 verfügbar.

Erreichbar ist das Bürgertelefon von Dienstag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Samstag, 17.02.2018 von 8 bis 12 Uhr.

Fragen können auch per E-Mail an  ordnungsamt(at)neunkirchen.de gesendet werden.