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Vor Ort mobil

Für den Klimaschutz

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung einstimmig eine Klimaoffensive beschlossen. Statt langer Debatten, ob, inwieweit und warum das Klima sich wandelt, hat der Neunkircher Rat einen konkreten Maßnahmenkatalog vorgelegt. Die insgesamt 27 Punkte reichen von LED-Straßenbeleuchtung über Photovoltaikanlagen bis hin zu einem Radverkehrskonzept. Eine wichtige Rolle spielt auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) und damit die Neunkircher Verkehrsgesellschaft (NVG). Bereits heute befördert die NVG rund sieben Millionen Fahrgäste jährlich und bedient mit 54 Linien rund 1600 Haltestellen. Wichtig ist es, dass Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, mobil sind: in der Innenstadt und in den Stadtteilen. Das Gebiet der NVG erstreckt sich über eine Gesamtstrecke von über vier Millionen Fahrplankilometern und reicht über die Stadt und Landkreisgrenze hinaus. Und das ist ein ganz wichtiger Punkt: ÖPNV-Verbindungen dürfen nicht an Gemeindegrenzen enden, sondern müssen sich am Bedarf der Fahrgäste orientieren. Wo ich noch Optimierungsbedarf sehe, ist an der Anbindung Neunkirchens an den schienengebundenen ÖPNV. Zurzeit kommt man noch nicht einmal umsteigefrei nach Kaiserslautern. Ich denke der Neunkircher Hauptbahnhof mit seinen zahlreichen Bahnsteigen kann mehr Züge bedienen als dort zurzeit verkehren. Aufgrund der Lage Neunkirchens ist er ein Verteilerbahnhof, der die Strecken von Nord-Süd und Ost-West verbindet. Wenn hier neue Linien verkehren, verbessert das auch die Mobilität der Menschen aus anderen Teilen des Landes, etwa dem gesamten Landkreis St. Wendel. Der Einsatz für eine bessere Anbindung
unserer Stadt an den schienengebundenen ÖPNV ist langwierig, aber wird sich lohnen: für den Schutz des Klimas und eine bessere Mobilität der Menschen.

Ihr Jörg Aumann
Oberbürgermeister 


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OB Jörg Aumann | Foto: Alexa Kirsch