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Forderung nach Sonderimpfungen

OB Aumann unterstützt Ruf nach Sonderimpfungen für Stadtquartiere

Foto: Alexa Kirsch


Oberbürgermeister Jörg Aumann unterstützt jüngste Forderungen an die Landesregierung nach Sonderimpfungen in Stadtquartieren. In Neunkirchen gibt es – in der Innenstadt aber auch in manchen Außenbezirken – dichtbesiedelte Bereiche, in denen die Menschen in sehr engen Wohnverhältnissen leben. Aufgrund spezifischer Herausforderungen bedürfe es besonderer Anstrengung, um die Impfstrategie erfolgreich umzusetzen.
 
„Wir müssen das große Ganze im Auge behalten. Unser Ziel muss es sein, möglichst viele Menschen möglichst schnell zu impfen. Jede geimpfte Person ist gut für die Gesamtbevölkerung. Wenn die Priorisierungsgruppe 3 geimpft ist, wird die Herausforderung sich zunehmend dahin verschieben, Menschen von der Impfung zu überzeugen“, sagte Oberbürgermeister Aumann.
 
Hierfür bedürfe es gerade in städtischen Quartiere – aber auch in dichtbesiedelten Wohnanlagen in den Außenbezirken – niedrigschwelliger Angebote und Möglichkeiten, um Sprachbarrieren zu überwinden. Die Quartiere zeichneten sich durch sehr enge Wohnverhältnisse und einen hohen Migrationsanteil aus. Zudem spiele leider auch Armut dort oftmals eine große Rolle. Es gelte, alle Menschen an die Impfung heranzuführen.
 
„Wir dürfen niemanden zurücklassen! Aufgrund der dichten Besiedlung der Quartiere erscheint es sinnvoll, mobile Impfteams dorthin zu schicken. Wir müssen uns auch um Menschen kümmern, die keine Lobby besitzen und ihre Interessen nicht organisiert vortragen“, sagte Oberbürgermeister Aumann.
 
Die Stadt Köln setzt bereits mobile Impfteams in ausgewählten Stadtteilen ein. Auch der Deutsche Städtetag hat den Einsatz von mobilen Impfteams gefordert. Der Landtagsabgeordnete Magnus Jung hat jüngst von der Landesregierung gefordert, bei der Impfstrategie auch gerade einen Fokus auf Stadtquartiere zu richten.

Kategorie: Rathaus

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