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Ausstellung "Kimoto - Eine Retrospektive" von Seiji Kimoto

11. Mär 2018 - 22. Apr 2018
Beschreibung: 

Knapp vier Monate nachdem die Städtische Galerie Neunkirchen und das Hüttenstadtmuseum im KULT Kulturzentrum wegen eines Wasserschadens geschlossen werden mussten, kann der Ausstellungsbetrieb wieder aufgenommen werden. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Ausstellung „KIMOTO – EINE RETROSPEKTIVE“, die Ende November vorzeitig abgebrochen werden musste, am Sonntag, dem 11. März, in der Städtischen Galerie wiedereröffnet und bis 22. April verlängert. Zum Start am 11. März führen der deutsch-japanische Künstler Seiji Kimoto und Galerieleiterin Nicole Nix-Hauck gemeinsam durch die Ausstellung. Die Künstlerführung beginnt um 15.00 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos.

Parallel zur Städtischen Galerie öffnet auch das Hüttenstadtmuseum im KULT mit der Verlängerung der Ausstellung „Willi A. Kurz – Polarität“ wieder seine Türen.

Der Neunkircher Künstler Willi A. Kurz hat die sakrale Kunst im Saarland durch zahlreiche Fenster in Bleiglas- oder Betonglastechnik bereichert. Daneben hat er auch Mosaiken und Wandgestaltungen für Kirchen und den öffentlichen Raum geschaffen. Die Ausstellung dokumentiert die Auftragsarbeiten erstmals zusammenhängend und widmet sich auch dem kaum bekannten malerischen Schaffen von Willi A. Kurz.

 

Beide Ausstellungen sind vom 11. März bis 22. April 2018 zu folgenden Zeiten geöffnet:

Mittwochs, donnerstags und freitags 10-18 Uhr, samstags 10-17 Uhr sowie sonntags und am Ostermontag 14-18 Uhr (Karfreitag geschlossen).

 

„Kunst muss uns berühren und Spuren in uns hinterlassen.“ Mit diesem Postulat umschreibt Seiji Kimoto den Wesenskern seiner Arbeiten, in deren Mittelpunkt der Mensch im Spannungsfeld zwischen Macht und Ohnmacht steht. Aus Anlass seines 80. Geburtstages würdigt die Städtische Galerie Neunkirchen das Lebenswerk des japanischen Künstlers, der seit über vier Jahrzehnten im saarländischen Wiebelskirchen lebt, mit einer umfassenden Werkschau.

Geboren 1937 in Osaka, studierte Kimoto in Japan zunächst Innenarchitektur und Zen-Malerei, bevor ihn sein Weg nach Deutschland führte, wo er von 1968 bis 1971 ein Studium an der Saarbrücker Werkkunstschule bei Prof. Boris Kleint absolvierte. Verwurzelt in der traditionellen japanischen Kunst, zugleich aber auch offen für neue, westliche Impulse, entwickelte Kimoto in wenigen Jahren eine unverwechselbare Handschrift und Symbolik, die sich wie ein roter Faden durch sein Werk zieht.

Gegenstand seiner künstlerischen Auseinandersetzung ist der Mensch und sein durch Unmenschlichkeit, Unterdrückung und Gewalt verursachtes Leid. Mit Kunst im öffentlichen Raum und Mahnmalen gegen Krieg und politische Terrorherrschaft hat sich Seiji Kimoto weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Die Retrospektive in der Städtischen Galerie Neunkirchen konzentriert sich vor allem auf die freien Arbeiten und stellt Plastiken, Wandobjekte, Tuschearbeiten und Kalligrafien aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers vor, die den Weg zu seiner charakteristischen Bildsprache nachzeichnen.

 

 

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