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Erzählcafé im Quartierstreff

am 23. September, 15.30 Uhr

Foto: Kevin Phillips/pixabay

Stolpersteine gegen das Vergessen
 
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist!“ Unter dieses Motto hat der Künstler Gunter Demnig sein Projekt „Stolpersteine“ gestellt, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, Zigeuner, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhält.
Seit 2012 wird von der Arbeitsgruppe Stolpersteine gegen das Vergessen für Neunkirchen die Verlegung von Stolpersteinen inhaltlich vorbereitet und organisiert. Bis jetzt wurden fast 60 Erinnerungssteine - Gedenktafeln aus Messing – im Stadtgebiet in die Bürgersteige vor dem letzten Wohnort des Opfers eingelassen. Am 4. September fand die jüngste Verlege-Aktion statt. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den Lebensdaten der Opfer des Faschismus, recherchiert und schreibt ihre Biografien. Die Beschriftungen der Steine werden festgelegt und dann in Köln von Gunter Demnig gestaltet. Die Arbeitsgruppe organisiert die Verlegung und sorgt für die Finanzierung. Mitglieder der AG werden am 23. September, von 15.30 bis 17 Uhr im Rahmen des Erzählcafés im KOMMzentrum in Neunkirchen, Kleiststraße 30b über die Erinnerungsarbeit berichten und gerne in Kleingruppen zur Diskussion und Austausch zur Verfügung stehen.


Auf Grund der Corona-Regeln wird um eine vorherige Anmeldung unter Tel. (06821) 17 96 580 oder per email: quartier(at)neunkirchen.de gebeten.

Kategorie: Veranstaltung

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