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Vergissmeinnicht machen auf Demenz aufmerksam

Foto: Kreisstadt Neunkirchen / Carina Heller v.l. Brigit Mohns-Welsch, Oberbürgermeister Jörg Aumann, Andreas Sauder, Monika Jost

„Demenz beginnt häufig mit Einschränkungen der Merkfähigkeit und des Kurzzeitgedächtnisses,“ erklärt Oberbürgermeister Jörg Aumann. „Diese Menschen brauchen Hilfe. Dabei ist es schwer zu erkennen und zu akzeptieren, dass ein Mensch sukzessive immer mehr vergisst.“


Nicht nur die Erkrankten, sondern auch die pflegenden Angehörigen leiden sehr unter dieser Krankheit, denn häufig werden die Patienten im häuslichen Umfeld gepflegt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Betreuung Demenzkranker besonders schwierig, da die Tagespflege-Angebote wegfallen. Auch sind derzeit keine Besuchsdienste erlaubt. Das bedeutet einerseits Schutz für die Patienten, bringt aber andererseits eine deutliche Mehrbelastung für die Angehörigen mit sich, die sich rund um die Uhr um die Kranken kümmern müssen. Wichtig ist, dass den Kranken und ihren Angehörigen Verständnis entgegengebracht wird.
Ein sichtbares Zeichen setzt die Kampagne „Vergiss-Mein-Nicht“, eine Pflanzaktion mit den gleichnamigen Pflänzchen, die ein schönes Beet im Rathaus-Innenhof schmücken. Gemeinsam mit Andreas Sauder von der Landesfachstelle für Demenz und Birgit Mohns-Welsch vom Demenzverein im Landkreis Neunkirchen e.V. sowie Monika Jost vom Seniorenbüro der Kreisstadt Neunkirchen wirbt Oberbürgermeister Jörg Aumann für mehr öffentliche Wahrnehmung dieser Krankheit.


Die Stadt ist Mitglied im Regionalen NetzwerkDemenz im Landkreis Neunkirchen. In Neunkirchen existieren mehrere niedrigschwellige Angebote. Weitere Infos erteilt das Seniorenbüro der Kreisstadt Neunkirchen, Monika Jost, Rathaus, Oberer Markt 16, Tel. (06821) 202-180 oder mail: monika.jost(at)neunkirchen.de

Kategorie: Soziales

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