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Workshops zur Stadtteilentwicklung

Grafik: Kreisstadt Neunkirchen

In der kommenden Woche geht der Prozess zur Entwicklung von Stadtteilentwicklungskonzepten in die nächste Runde. In allen Stadtteilen und in der Innenstadt werden bis Mitte Juli Workshops stattfinden, in denen die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu Wort kommen. Oberbürgermeister Jörg Aumann ruft zur aktiven Teilnahme auf: „Jeder ist herzlich eingeladen, egal ob er seine Sicht auf die Dinge einbringen oder nur zuhören möchte. Alle haben hier die Möglichkeit, ihr direktes Lebensumfeld und damit die Zukunft ihrer Stadt aktiv mitzugestalten.“
 
Einleitend präsentieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Universität Kaiserslautern die Ergebnisse ihrer Auswertung der Befragung. Dann werden die Ergebnisse diskutiert und auch weitere Themen können in den Prozess eingebracht werden. „Wir möchten mit den Menschen ins Gespräch kommen. Die Menschen in den Stadtteilen, wissen am besten, was für sie lokale Stärken und was Schwächen sind und wo sie Herausforderungen auf sich zukommen sehen oder Potenziale erkennen“, so der Beigeordnete Thomas Hans, in dessen Dezernat die Konzeptentwicklung verantwortet wird. Im Grunde gehe es in dem auf ein Jahr angelegten Prozess darum, was den Menschen vor Ort wirklich wichtig ist. Die Bandbreite möglicher Themen ist groß. Sie beginnt beim Wohnen und der Versorgung im Stadtteil, um das Zusammenleben im Dorf, den Öffentlichen Personennahverkehr und die Mobilität allgemein, um Freizeit, Erholung, Ortsgestaltung, Digitalisierung und Innovationen.
 
Prof. Gabi Troeger-Weiß, die die Erstellung der integrierten, querschnittsorientierten Entwicklungskonzepte für die Stadtteile von Neunkirchen an der Technischen Universität Kaiserslautern mit ihrem Team betreut, ist sich sicher, dass diese Konzepte als Entwicklungs-, Orientierungs- und Handlungsrahmen für eine zukunftsfähige Stadtteilentwicklung in den nächsten zehn Jahren wirken können. Sie möchte mit ihrer Expertise dazu beitragen, die Weichen zu stellen, um die Stadtteile von Neunkirchen als attraktive Wohn- und Arbeitsstandorte im sich verstärkenden Wettbewerb der Gemeinden zu positionieren. „Die Basis im Projekt ist eine ausführliche Bestandsaufnahme, die Befragung der Bevölkerung der Stadt Neunkirchen und Gespräche mit Stadt(teil)experten“, so Prof. Troeger Weiß. Jetzt folge die Bürgerbeteiligung im Rahmen der Workshops, an die sich eine Stärken-Schwächen-Analyse zur Festlegung von Entwicklungsleitbildern und Entwicklungszielen für die Stadtteile anschließe. „Am Ende liegt dann eine Entwicklungsstrategie für die einzelnen Stadtteile im Gesamtzusammenhang der Stadt vor“, ergänzt Hans.
 
Die Workshopreihe beginnt nächste Woche am Mittwoch, 9. Juni, in Eschweilerhof und am Donnerstag, 10. Juni, in Sinnerthal. Es folgen dann acht weitere Workshops in Heinitz, Münchwies, Hangard, Furpach, Kohlhof, Ludwigsthal, Wellesweiler, Wiebelskirchen und endet am 14. Juli in der Innenstadt. Alle Workshops beginnen um 18 Uhr und es wird von einer Dauer von rund zwei Stunden ausgegangen.
 
Um Anmeldung zu den Workshops wird für eine bessere Planbarkeit in Pandemiezeiten gebeten: per E-Mail an nk11(at)neunkirchen.de oder telefonisch unter (06821) 202-105. Selbstverständlich sind alle Veranstaltungen unter Berücksichtigung der aktuellen Bestimmungen und des Schutzes Ihrer Gesundheit geplant.

Kategorie: Veranstaltung

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