Neben Oberbürgermeister Jörg Aumann haben unter anderem auch Bürgermeisterin Lisa Hensler, Beigeordneter Thomas Hans sowie Landesbrandinspekteur Timo Meyer, Kreisbrandmeister Sascha Cattarius, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Holger Keller, der stellvertretende Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Gerhard Sauer sowie Albert Zitt, Beauftragter für die Alters-/Ehrenabteilungen der Feuerwehren im Saarland an der Veranstaltung teilgenommen. Auch der amtierende Wehrführer Christian Milz und seine Stellvertreter Tobias Hans und Kevin Kolmen waren anwesend. Die Neunkircher Löschbezirksführer und ihre Stellvertreter haben ebenfalls teilgenommen. Außerdem waren die Ortsvorsteher, Fraktionsvorsitzenden, alle aktiven Feuerwehrangehörigen sowie alle Alterswehrmitglieder mit Partnerin oder Partner zu der Veranstaltung eingeladen.
„Die Freiwillige Feuerwehr repräsentiert einen Wesenszug, den wir leider nicht mehr allzu häufig in unserer Gesellschaft antreffen: Selbstlosigkeit. Feuerwehrleute setzen sich für andere ein und nehmen dabei immer das Risiko in Kauf, selbst zu Schaden zu kommen. Sie sind zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten bereit, anderen Menschen zu helfen“, sagte Oberbürgermeister Aumann in seiner Rede und dankte den Feuerwehrleuten und ihren Familien herzlich im Namen von Rat und Verwaltung.
Er betonte hierbei die Rolle der Feuerwehr in der Stadtgesellschaft: „Die Freiwillige Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres Gemeinwesens. Eine leuchtende Fackel gesellschaftlichen Zusammenhalts. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, das Ehrenamt zu fördern und bestmöglich zu unterstützen. Aktuell sind insgesamt zwölf Feuerwehr-Fahrzeuge in der Beschaffung. Wir legen trotz schwieriger Haushaltslage Wert darauf, die Feuerwehr bedarfsgerecht und modern auszustatten.“
Oberbürgermeister Aumann hat 13 Feuerwehrleute für 20, 30 und 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Im Namen des Innenministeriums hat Landesbrandinspekteur Timo Meyer 11 Feuerwehrangehörige für ihre 25-, 35- und 45-jährige Mitgliedschaft geehrt. Für die langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr hat Holger Keller, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, 13 Feuerwehrmänner für 40-, 50-, 60-, 65-, 70- und 75-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden verschiedene Funktionsträger innerhalb der Feuerwehr ernannt. Kai Hegi wurde zum neuen stellvertretenden Löschbezirksführer des Löschbezirks Innenstadt ernannt. Sein Vorgänger im Amt, Jan Rommé, wurde verabschiedet.
Peter Pirrung wurde zum Löschbezirksführer des neuen Löschbezirks Südost ernannt. Zu seinen Stellvertretern wurden Karsten Rummler und Marcel Kist ernannt. Vorangegangen war hier die Zusammenlegung der Löschbezirke Furpach und Ludwigsthal und Neugründung des Löschbezirkes Südost. Am 6. Februar wurde die Löschbezirksführung im neuen Löschbezirk Südost gewählt.
Der Löschbezirksführer des ehemaligen Löschbezirkes Ludwigsthal Andreas Math und sein Stellvertreter Felix Bütermann wurden verabschiedet.
Darüber hinaus wurden noch 21 Feuerwehrangehörige zu verschiedenen feuerwehrinternen Funktionsträgern, wie z. B. Gerätewart, Jugendbeauftragte/r usw. ernannt. Sieben Funktionsträger wurden verabschiedet.
Besonders hervorzuheben ist die Verabschiedung des bisherigen Stadtjugendbeauftragten Peter Appelt, der 28 Jahren die Funktion innehatte und in diesem außergewöhnlich langen Zeitraum die Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr maßgebend geprägt und unzählige Jugendfeuerwehrmitglieder begleitet hat.
Am Ende des offiziellen Teiles der Veranstaltung überreichte der stellvertretende Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes, Gerhard Sauer, das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze an den Löschbezirksführer Björn Braun für seine besonderen Verdienste um den Löschbezirk Hangard.
Mitglieder (Stand 31.12.2025):
▪ Aktivwehr: 324
▪ Jugendfeuerwehr/Vorbereitungsgruppe: 146
▪ Alterswehr: 81
Einsätze 2025:
Im Jahr 2025 wurde die Feuerwehr Neunkirchen zu über 500 Einsätzen alarmiert. Brände machten mit 106 Einsätzen davon lediglich einen geringen Teil aus. Bei der Mehrzahl der Einsätze handelte es sich um technische Hilfeleistungen. Auch 139 mehr oder weniger vermeidbare Fehlalarme gehörten zum Einsatzaufkommen und trugen damit zur Einsatzbelastung bei. 2025 wurden insgesamt 89 Menschen durch den Einsatz der Feuerwehr gerettet.








