„Lesen bildet! Die Leseolympiade ist eine exzellente Möglichkeit, um Kinder in den Sommerferien an das Lesen heranzuführen. Der Wettbewerb ist inzwischen bereits eine feste Institution in unserer Stadt. Die Aktion bringt Spaß und erzeugt keine Konkurrenz oder Druck“, sagte Beigeordneter Thomas Hans.
Ziel der Leseolympiade ist es, mindestens sechs Bücher in den sechs Wochen Sommerferien zu lesen oder sich vorlesen zu lassen. Diesmal erreichten 90 von insgesamt 131 angemeldeten Kindern dieses Ziel. Darunter 25 Kinder im Alter von 5 bis 6 Jahren, 44 im Alter von 7 bis 9 Jahren und 21 im Alter von 10 bis 12 Jahren. Beim Abschlussfest erhielten die Kinder eine Urkunde und einen Buchgutschein der Buchhandlung Bücher König.
Von 62 Kindern wurde dieses Ziel sogar übertroffen. Mit jedem zusätzlich gelesenen Buch nahmen sie an der Verlosung der neun Sonderpreise teil. Die neun Gesellschaftsspiele gingen in der Altersgruppe 5 bis 6 Jahre an Josie Kuhn, Mika Gärtner und Hannah Müller. In der Altersgruppe 7 bis 9 Jahre an Felix Legrum, Hanna Hausknecht und Finn Gärtner. In der Altersgruppe 10 bis 12 Jahre an Joana Kuhn, Linda Kathleen Scheliga und Sophie Nain.
Mit insgesamt 858 lag die Anzahl der gelesenen Bücher um 100 höher als 2025. Wie in den vergangenen Jahren griffen dabei die Selbstleserinnen und Selbstleser vor allem zu Kinderromanen, stöberten aber auch in den Regalen der Comic- und Sachbuchabteilung(en) an allen drei Standorten der Bibliothek. Bei Kindern, die sich vorlesen ließen, erfreuten sich vor allem Bilderbücher großer Beliebtheit, egal ob sie eine spannende Geschichte oder interessantes Sachwissen vermitteln.
Während das belletristische Lesefutter wieder eine große Themen- und Genrevielfalt aufwies, konzentrierte sich die Auswahl bei der Sachliteratur in diesem Jahr überwiegend auf den Bereich „Natur & Umwelt“, insbesondere auf Bücher über Tiere.





