Zivilcourage bedeutet, sich schützend vor Mitmenschen zu stellen, gerade dann, wenn sie wegen ihrer Herkunft, ethnischen und/oder religiösen Zugehörigkeit angegriffen, ausgegrenzt oder entmenschlicht werden.
Mit einem neuen Kampagnenmotiv setzt „Courage im Netz - Gemeinsam gegen Hass und Hetze“ ein starkes Zeichen gegen jegliche Form ethnisch begründeter Ausgrenzung. Insbesondere Antisemitismus ist nach wie vor eine besonders gefährliche Ausprägung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
„Courage im Netz“ tritt dieser Entwicklung entgegen: Mit dem neuen Motiv schärft die Initiative das Bewusstsein dafür, dass Antisemitismus keine Meinung, sondern eine menschenverachtende Ideologie ist.
Die Kampagne steht aber nicht nur für den Schutz jüdischen Lebens, sondern für ein respektvolles, friedliches und demokratisches Miteinander aller Menschen – gleich welcher Herkunft, Weltanschauung, Religion, Kultur oder Ethnie.
Die Initiative setzt sich daher verstärkt dafür ein, mit klarer Haltung menschenfeindlichen Tendenzen entgegenzutreten, insbesondere dort, wo sie in Form von Anfeindungen oder gar der Verherrlichung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit auftreten. Nur durch gegenseitigen Respekt und das entschlossene Eintreten für Vielfalt kann ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft gelingen - online wie offline, lokal wie global.
Als Partner des Projekts engagieren sich das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport mit der Landespolizeidirektion, das Ministerium der Justiz des Saarlandes, vertreten durch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken (Sonderdezernat Cybercrime), das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit (Landesjugendamt) sowie die Landesmedienanstalt Saarland (LMS). Auch die Kreisstadt Neunkirchen ist Partnerin des Aktionsbündnisses Courage im Netz | LMSaar.
www.lmsaar.de/courage





