Inhaltsbereich

Entsorgungswege

Restmülltonne

Ansprechpartner:

Abfuhr der Restmülltonnen: Zentraler Betriebshof, Tel.: 06821/202-661

An-, Ab- und Ummeldung von Restmülltonnen und Gebührenabrechnung: Entsorgungsverband Saar (EVS), Tel.: 0681/5000-555

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, -229 oder -230

Die Restmülltonnen werden im Rahmen des sogenannten Identsystems abgefahren und abgerechnet, wobei in der Basisgebühr bereits vier Mindestleerungen enthalten sind (nähere Infos zu den damit verbundenen Gebühren oder sonstigen Fragen zur Restmülltonne beim Entsorgungsverband Saar (EVS), Tel.: 0681/5000-555). Grundsätzlich besteht die Möglichkeit die Gefäße alle 14 Tage abfahren zu lassen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass nach der 4. Abfuhr für jede weitere Entleerung eine Gebühr zusätzlich zur Basisgebühr hinzugerechnet wird.

Unter Restmüll versteht man diejenigen Abfälle, die zu einer weiteren Verwertung nicht geeignet sind. Restmüll ist Abfall zur Beseitigung und wird zur Erzeugung von Wärme und Strom in Abfallheizkraftwerken genutzt.

In die Restmülltonne gehören:

  • Watte, Windeln und Binden
  • verschmutztes Haushalts- und Hygienepapier
  • kalte Asche aus Hausfeuerungen und Grillstellen
  • Teppichreste, unbrauchbare Textilien, Leder und unbrauchbare Schuhe
  • Zigarettenkippen und Staubsaugerbeutel
  • Straßenkehricht
  • Gummiartikel (Handschuhe, Stiefel, Schaumgummi)
  • Kunststoffgegenstände, die nicht aus dem Verpackungsbereich stammen (Plastikschüssel, -eimer usw.)
  • verschmutzte Papier- und Tapetenreste

Zu den Kosten für die Entsorgung von Inkontinenzhilfen und Windeln bei Kleinkindern kann bei der Kreisstadt Neunkirchen ein Zuschussantrag gestellt werden.


Nicht in die Restmülltonne gehören:

  • Batterien, schadstoffhaltige Abfälle (Lacke, Chemikalien usw.)
  • sauberes Papier, Pappe, Kartonagen
  • Sondermüll
  • Verpackungsabfälle, die mit dem Grünen Punkt gekennzeichnet sind
  • Elektrogeräte

Abfallsack

Sollten ausnahmsweise einmal mehr Abfälle anfallen, als in das Müllgefäß hineinpassen, besteht die Möglichkeit, zusätzliche Abfallsäcke zu erwerben. Diese können für 6,- € (Stand: Januar 2017) an der Infotheke des Rathauses erworben und mit der Restmülltonne zum Abfuhrtermin bereit gestellt werden. Infos unter Tel.: 06821/202-227, -229 und -230.


Biotonne

Ansprechpartner:

Abfuhr der Biotonnen: Zentraler Betriebshof, Tel.: 06821/202-661

An-, Ab- und Ummeldung von Biotonnen und Gebührenabrechnung: Entsorgungsverband Saar (EVS), Tel.: 0681/5000-555

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, 229 oder -230

 

Für den Bioabfall stellt der EVS den Haushalten die 120-Liter-Biotonne zur Verfügung, die alle zwei Wochen zu einer festgelegten Gebühr abgefahren wird (nähere Infos zu den damit verbundenen Gebühren oder sonstige Fragen zur Biotonne beim Entsorgungsverband Saar (EVS), Tel.: 0681/5000-555).

Was gehört in die Biotonne?

  • Blumen
  • Blumenerde
  • Brotreste
  • Eierschalen
  • Fischgräten (aus hygienischen Gründen können diese Abfälle auch in die Restmülltonne gegeben werden)
  • Fleischabfälle (aus hygienischen Gründen können diese Abfälle auch in die Restmülltonne gegeben werden)
  • Gemüseabfälle
  • Grasschnitt (angetrocknet)
  • Kaffeefilter
  • Knochen (aus hygienischen Gründen können diese Abfälle auch in die Restmülltonne gegeben werden)
  • Laub
  • Lebensmittel (verdorben) unverpackt
  • Obstabfälle
  • Papier-Küchentücher
  • Papiertüten
  • Pflanzenreste
  • Speisereste
  • Teebeutel
  • Sägemehl/Späne (in kleineren Mengen)
  • Schalen von Früchten
  • Stroh (in kleineren Mengen)
  • Strauch-/Heckenschnitt (in kleineren Mengen)
  • Wurstabfälle
  • Zweige

 Was gehört nicht in die Biotonne?

  • Alufolie
  • Asche
  • Blumentöpfe
  • Holz (behandelt)
  • Illustrierte
  • Kataloge
  • Kleintier- /Katzenstreu
  • Medikamente
  • Milch- /Saftkartons
  • Prospekte
  • Putzlappen
  • Sondermüll
  • Staubsaugerbeutel
  • Tapetenreste
  • Tierkadaver
  • Textilien
  • Verpackungen
  • Wegwerfwindeln
  • Zellophan
  • Zigarettenreste

Plastik- oder Kunststofftüten gehören ebenfalls nicht in die Biotonne. Dies gilt auch für sogenannte biologisch abbaubare Tüten.

 

 

Was ist beim Befüllen der Biotonne zu beachten?

 

Vor dem Befüllen ist der Boden der Biotonne mit einigen Lagen zerknülltem Zeitungspapier auszulegen. Dies hilft, dass bei der Leerung keine Reste in der Tonne zurückbleiben. Feuchte Abfälle sollten in Zeitungspapier eingewickelt in die Biotonne gegeben werden. Dies bindet Feuchtigkeit. Farbig bedrucktes Glanzpapier sollte nicht benutzt werden (ungeeignet für die Kompostierung). Da Bioabfall Luft braucht, müssen die Abfälle in der Tonne zur Durchlüftung mit zerknülltem Papier, Stroh oder kleinen Zweigen vermischt werden. Dadurch werden auch Geruchs- oder Insektenprobleme vermieden. Bei der Eingabe von Grasschnitt ist zu beachten, dass dieser vorher einige Zeit im Freien antrocknen sollte.

 

Im Sommer sollte die Biotonne an einem schattigen, kühlen Platz stehen. Knochen, Fleisch- und Fischabfälle können dann in einem geschlossenen Plastikmüllbeutel auch in die Restmülltonne gegeben werden. Grundsätzlich sollten Sie in den Sommermonaten diese Abfälle immer in das Gefäß geben (Bio- oder Restmülltonne), das als nächstes geleert wird. Im Winter sollte die Biotonne in einem geschützten Raum (Garage oder Keller) stehen. Sollte der Bioabfall in der Tonne eingefroren sein, lösen Sie ihn mit einem Stock von der Tonnenwand.

 

 


Wertstoffsack (Gelber Sack)

Ansprechpartner:

Abfuhr der Wertstoffsäcke: Fa. Paulus, Tel.: 06897/856000 (Stand: Januar 2017)

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, -229 oder -230

Die Ausgabestellen für die Wertstoffsäcke können bei der Abfallberatung erfragt werden.

Die Wertstoffsäcke werden in vierzehntäglichem Turnus durch das zuständige Abfuhrunternehmen eingesammelt und zur Sortieranlage gebracht. Dort werden die einzelnen Wertstoffgruppen voneinander getrennt, anschließend zu Großballen verpresst und an Verwertungsbetriebe weitergegeben. Fehlwürfe (Material, das eigentlich nicht in den Wertstoffsack gehört) sowie bestimmte Materialien werden in Abfallheizkraftwerken zur Gewinnung von Wärme und Strom energetisch wiederverwertet.

Die Wertstoffsäcke dienen der Erfassung von Verkaufs- und Serviceverpackungen, die nicht aus Glas oder Papier sind. Nach der Novellierung der Verpackungsverordnung müssen Verpackungen nicht mehr gekennzeichnet werden. Durch die Zulassung weiterer Systeme für die Rücknahme von Verpackungen können Sie demnach kein Zeichen, den Grünen Punkt oder andere Zeichen für die Rücknahme auf den Verpackungen finden.

Es ist stets auf die korrekte Befüllung der Wertstoffsäcke zu achten, da das zuständige Abfuhrunternehmen falsch befüllte Säcke stehen lässt. So hat beispielsweise Plastikspielzeug nichts in einem "Gelben Sack" zu suchen, da es sich hierbei nicht um eine Verkaufsverpackung mit einem entsprechenden Zeichen (wie z.B. Grüner Punkt oder Interseroh) handelt.

Einen falsch befüllten Wertstoffsack muss der Verursacher wieder an sich nehmen. Wer seinen "Gelben Sack" in einem solchen Fall nicht wieder annimmt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Richtige Befüllung der "Gelben Säcke"
Die Wertstoffsäcke dienen der Erfassung von Verkaufs- und Serviceverpackungen, die nicht aus Glas oder Papier sind, wie zum Beispiel:

Verkaufs- und Serviceverpackungen aus Aluminium
RICHTIG: Aluschalen, Alufolien etc.
FALSCH: Töpfe, Schüsseln und ähnliches

Verkaufs- und Serviceverpackungen aus Weißblech
RICHTIG: Konserven, Getränkedosen etc.
FALSCH: Altmetalle und ähnliches

Verkaufs- und Serviceverpackungen aus Kunststoffen
RICHTIG: Tragetaschen, Folien, Joghurtbecher und Einwegflaschen aus Kunststoff etc.
FALSCH: Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff, Abdeckfolien und –planen, Spielzeug etc.

Verkaufs- und Serviceverpackungen aus Verbundstoffen
RICHTIG: Getränkekartons, Kaffee-Vakuumverpackungen etc.
FALSCH: Verpackungen aus reinem Papier oder Karton

Verkaufs- und Serviceverpackungen aus Styropor
RICHTIG: Styroporverpackungen (z.B. Fernseherverpackung)
FALSCH: Deckenplatten, Dämm- und Baumaterial gehören nicht dazu


Altglascontainer

Ansprechpartner:

Standplatzreinigung: Zentraler Betriebshof, Tel.: 06821/202-661 oder -655

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, -229 oder -230

Die Weiß- und Buntglascontainer werden von großen Sammelfahrzeugen regelmäßig geleert. Dabei wird fälschlicherweise immer wieder behauptet, dass das Weiß- und Buntglas im Sammelfahrzeug wieder zusammengekippt wird. Dies ist natürlich nicht der Fall, denn der LKW-Auflieger hat in der Mitte eine Trennwand, so dass die Glasfraktionen voneinander getrennt werden.

Das möglichst sortenreine Altglas fließt als wertvoller Rohstoff wieder in die Glasproduktion und spart somit Rohstoffe und Energie. Dabei ist die Trennung von Weiß- und Buntglas ein wesentlicher Faktor, da bereits geringe Verunreinigungen starke Auswirkungen auf das Endprodukt haben. Auch Fehlwürfe wie z.B. Keramik, Steinzeug, Porzellan, Fenster- und Spiegelglas oder auch Glühbirnen wirken sich nachteilig aus.

Was ist Altglas?

Unter den Begriff „Altglas“ fallen Flaschen-, Schraub- und sonstige Einweggläser, die nicht der geltenden Pfandpflicht unterliegen. Typisches Altglas sind Gurkengläser, Marmeladengläser, Einmachgläser, Einweg-Saftflaschen, Einweg-Weinflaschen, Einweg-Spirituosenflaschen, Glasflaschen für Essig, Glasflaschen für Speiseöl, Glasflaschen für Saucen, Glasflaschen für Kosmetika.

Was gehört nicht zum Altglas?

Nicht zum Altglas gehören Keramik- und Porzellanbehälter, Steingutflaschen, Milchglas, Spiegelglas, Flachglas (z.B. Fensterglas), Glasbausteine und Glühbirnen. Sie können in geringen Mengen in der Restmülltonne entsorgt werden. Leuchtstoffröhren und Energiesparbirnen, die ebenfalls nicht zum Altglas gehören, werden im Wertstoff-Zentrum angenommen.

 

Grundsätzliches zur Containernutzung

Es ist nicht zulässig Glas und Papier neben überfüllten Containern abzustellen. In diesen Fällen muss auf Nachbarstandorte ausgewichen werden. Logischerweise ist auch das Abstellen von Haus- und Sperrmüll, Wertstoffsäcken, Sondermüll etc. verboten. Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht.

Da insbesondere das Einwerfen von Altglas mit Lärm verbunden ist, wurden die Einwurfzeiten an den Containern auf die Zeit von Montag bis Samstag von 7.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 20.00 Uhr beschränkt. Die Benutzung der Container außerhalb dieser Zeiten und an Sonntagen und Feiertagen ist nicht gestattet.


Altpapiercontainer

Ansprechpartner:

Standplatzreinigung: Zentraler Betriebshof, Tel.: 06821/202-661 oder -655

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, -229 oder -230

Die Altpapiercontainer werden ebenfalls regelmäßig von großen Sammelfahrzeugen geleert. Das Altpapier wird dann zur Sortieranlage gebracht. Diese sortieren das Papier in verschiedene Stoffgruppen und pressen es zu Großballen, welche dann zur weiteren Verarbeitung an Verwertungsbetriebe gegeben werden. Dort können neue Produkte wie z.B. Recyclingpapier, Kartons, Tapeten, Papiertücher, Toilettenpapier etc. hergestellt werden. Beim Papierrecycling wird neben der Holzeinsparung auch rund dreimal weniger Energie verbraucht. Der Verbrauch an Wasser beträgt nur 15 % gegenüber der Herstellung von neuem Papier aus Holz.

Was ist Altpapier?

Unter den Begriff „Altpapier“ fallen Papier und Kartonagen. Typische Altpapiere sind Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Kataloge, Kartons, Verpackungen aus Papier und Karton. Wenn auf Anhieb nicht feststellbar ist, ob eine Verpackung aus Papier besteht, hilft die Reißprobe weiter. Reißen Verpackungen wie Papier, gehören sie in den Papiercontainer.

Was gehört nicht zum Altpapier?

 

·         Verpackungen aus Verbundstoffen wie z.B. Milch- und Safttüten

·         Fotopapier, Kohlepapier, Pergamentpapier

·         Imprägniertes Papier

·         Tapeten

·         Verschmutzte Papierverpackungen, Küchentücher aus Zellstoff

 

Grundsätzliches zur Containernutzung

Es ist nicht zulässig Glas und Papier neben überfüllten Containern abzustellen. In diesen Fällen muss auf Nachbarstandorte ausgewichen werden. Logischerweise ist auch das Abstellen von Haus- und Sperrmüll, Wertstoffsäcken, Sondermüll etc. verboten. Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht.

Da insbesondere das Einwerfen von Altglas mit Lärm verbunden ist, wurden die Einwurfzeiten an den Containern auf die Zeit von Montag bis Samstag von 7.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 20.00 Uhr beschränkt. Die Benutzung der Container außerhalb dieser Zeiten und an Sonntagen und Feiertagen ist nicht gestattet.

 


Blaue Tonne

Ansprechpartner:

Fa. Paulus GmbH, Bergwerkstr. 4, 66299 Friedrichsthal
Tel.: 06897/856000, Hotline: 01803/85600

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, -229 oder -230

Neben den Altpapiercontainern und dem Wertstoff-Zentrum kann Altpapier auch über die sogenannte Blaue Tonne für Papier und Kartonagen entsorgt werden. In Neunkirchen bietet die Fa. Paulus GmbH Blaue Tonnen an.

Abfuhrtermine Blaue Tonne 2017 (Abfuhrkalender)


Wertstoff-Zentrum

Ansprechpartner:

Betreiber des EVS Wertstoff-Zentrums: Fa. SRP GmbH, Tel.: 06821/8692255

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, -229 oder -230

Das EVS Wertstoff-Zentrum dient als zentrale Sammelstelle für eine Vielzahl getrennt gesammelter Wertstoff- und Abfallfraktionen. Die bequeme Möglichkeit für Bürger und Kleingewerbe konzentriert Wertstoff- und Abfallfraktionen abgeben zu können, führt dazu, verwertbare Materialien aus dem Restmüll heraus zu halten, woraus wiederum eine Reduzierung der Restabfallmengen resultiert.

Das EVS Wertstoff-Zentrum, das im Auftrag der Kreisstadt Neunkirchen von der Fa. SRP GmbH betrieben wird, befindet sich in der Grubenstraße 4 in Neunkirchen, Heinitz, Tel.: 06821/8692255, www.wertstoffzentrum-nk.de.

Die Öffnungszeiten des Wertstoff-Zentrums (Stand: Januar 2017) sind:

Montags, dienstags, mittwochs, freitags von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr

Samstags von 8.00 bis 16.00 Uhr

 

Die Anlage ist an folgenden Terminen geschlossen:

Rosenmontag, Ostersamstag, Heiligabend und Silvester

Privatpersonen können die nachfolgend dargestellten Stoffe grundsätzlich kostenlos abgeben:

  • Papier, Pappe, Kartonagen
  • Glas
  • Flachglas
  • Aluminium
  • Zinkbleche
  • Kabelreste
  • NE-Metalle
  • Messing
  • Kupfer
  • Mischschrott
  • Haushaltsbatterien
  • Styropor (sauber)
  • Flaschenkorken
  • Textilien
  • PE-Folien (sauber)
  • Haushaltsgroßgeräte
  • Kühlschränke und Kühltruhen
  • IT-Geräte und Unterhaltungselektronik
  • Leuchtstoffröhren
  • Haushaltskleingeräte
  • Altfett
  • Schuhe
  • Brillen
  • Sperrmüll (bis 2 m3)
  • Sonderabfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblichen Mengen (siehe auch unter Sonderabfallentsorgung)

Die Fraktionen Altreifen, Baumischabfälle und Altholz sind gebührenpflichtig.

Die Abgabe von Grünschnitt und Bauschutt beim Wertstoffzentrum ist ebenfalls gebührenpflichtig. Es werden lediglich kleine Mengen bis maximal 40 Liter zu je 2,- € pauschal angenommen.

Weitere Infos beim Wertstoff-Zentrum unter Tel.: 06821/8692255 (bitte Öffnungszeiten beachten) oder www.wertstoffzentrum-nk.de.


Grünschnittverwertung

Ansprechpartner:

 

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, -229 oder -230

Rund 30 % unserer Abfälle sind organische Abfälle aus Küche und Garten. Diese bedürfen keiner kostenintensiven Beseitigung über die Restmülltonne. Daher werden derartige Massen entweder zur Erzeugung von Energie in sogenannten Biomassekraftwerken oder zur Erzeugung von Kompost genutzt. Mit diesen sinnvollen Nutzungen geht auch die Reduzierung der Restmüllmenge und damit die Reduzierung der Entsorgungskosten einher, was wiederum den Gebührenzahlern zugute kommt.

 

 

Grundsätzlich gibt es zwei Wege der Grünschnittverwertung, erstens über den kommunalen Grünschnittannahmeplatz und zweitens mittels Eigenkompostierung. Kleinere Mengen organischer Abfälle können auch mittels Biotonne entsorgt werden.

 


Eigenkompostierung

Die Vorteile der Eigenkompostierung liegen auf der Hand: Der eigene Kompost, im eigenen Garten hergestellt, erspart den künstlichen Dünger einschließlich entsprechender Kosten. Je mehr biologische Abfälle schon direkt im Garten kompostiert werden, um so weniger dieser Abfälle landen in den Restmülltonnen und damit in der Müllverbrennung.

Was kann kompostiert werden:

Aus der Küche:

  • Brotreste
  • Eierschalen (zerrieben)
  • Gemüseabfälle
  • Kaffeefilter
  • Küchentücher aus Papier
  • Obstreste
  • Papiertüten
  • Früchte- / Nussschalen
  • Speisereste (außer Fleisch und Wurst)
  • Teebeutel
  • Zeitungen (zerknüllt, geringe Mengen)

 

Aus dem Garten:

  • Blumen
  • Blumenerde
  • Grasschnitt (getrocknet)
  • Holzspäne und Sägemehl von unbehandeltem Holz
  • Laub
  • Nadelstreu
  • Pflanzenreste
  • Strauch- / Heckenschnitt
  • Stroh
  • Zweige (klein)

 

 

Was kann nicht kompostiert werden?

  • Alufolie
  • Asche / Ölasche
  • Fischabfälle
  • Hunde- /Katzenstreu
  • Holz (imprägniert, lackiert)
  • Hygienepapier
  • Illustrierte
  • Kartonagen
  • Kehricht
  • Knochen
  • Leder
  • Milchtüten
  • Prospekte
  • Saftpackungen
  • Staubsaugerbeutel
  • Tapetenreste
  • Textilien
  • Windeln
  • Zellophan
  • Zigarettenreste

Bauschuttdeponie

Ansprechpartner:

Fa. Teralis, Tel.: 06821/904730

Fa. Terrag, Tel.: 06821/22453

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, -229 oder -230

Für mineralische, nicht brennbare Abfälle wie z.B. Erdaushub, Mauerbruch, Ziegel, Betonsteine, Keramikplatten oder -fliesen, Toilettenschüsseln, Glasbausteine, Waschbecken und Steingut stehen in Neunkirchen zwei Bauschuttdeponien zur Verfügung, wobei die Bauschuttdeponie der Fa. Terrag hauptsächlich gewerbliche Abfälle aus der Industrie sowie Asbest annimmt.

Fa. Teralis (Tel.: 06821/904730), Zum Schotterwerk, 66538 Neunkirchen

Für die Anlieferungen von mineralischem Bauschutt gelten für die Bürger der Stadt Neunkirchen vertraglich vereinbarte Sonderkonditionen. Die Anlieferung anderer mineralischer Abfälle (z. B. Glas, Gips usw.) wird nach der gültigen Preisliste der Fa. Teralis abgerechnet. Infos unter o. g. Rufnummer.

Es werden ausschließlich mineralische Abfälle angenommen, so dass alle organischen und brennbaren Abfälle wieder mitgenommen werden müssen.

Öffnungszeiten (Stand: Januar 2017):

November - März

Montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Samstags von 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr (außer Dezember und Januar!)

April - Oktober

Montags bis freitags von 6.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Samstags von 7.00 bis 12.00 Uhr

Die Anlage ist an folgenden Terminen geschlossen:

·         Faschingssamstag, Rosenmontag und Faschingsdienstag

·         Alle Samstage im Dezember und Januar

·         Vom 22. bis 31. Dezember

Einlass bis 30 Minuten vor Schließung!

Fa. Terrag,
(Tel.: 06821/22453), Am Kohlwaldaufstieg, 66540 Neunkirchen

Das Unternehmen betreibt in Wiebelskirchen ebenfalls eine Bauschuttdeponie (hauptsächlich gewerblich, s. o.), die über Tor 2 des Eisenwerkes von der B41 aus angefahren werden kann.

Öffnungszeiten (Stand: Januar 2017):

März - Oktober

Montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr

November - Februar

Montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr

 


Sperrmüllabfuhr

Ansprechpartner:

Terminvereinbarung (Mo - Fr von 8.00 bis 12.00 Uhr): Zentraler Betriebshof, Tel.: 06821/202-654

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, -229 oder -230 

 

Sperrige Abfälle aller Art, die im Haushalt anfallen und die infolge ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht in die zugelassenen Abfallbehältnisse passen, werden als Sperrmüll entsorgt. Der EVS hat zahlreiche Wertstoff-Zentren (s. Wertstoff-Zentrum) eingerichtet, an denen bis zu 2 m3 Sperrmüll kostenlos angeliefert werden können. Wer jedoch keine Möglichkeit hat, seinen Sperrmüll selbst anzuliefern, kann 0,5 bis höchstens 4 m3 Sperrmüll im Rahmen eines individuellen Sperrmülltermins abfahren lassen. Die Sperrmüllabfuhr erfolgt auf Abruf, wodurch eine Vermüllung des Straßenbilds unterbunden und sichergestellt wird, dass nur derjenige für die Sperrmüllabfuhr zahlt, der sie auch wirklich in Anspruch nimmt. Die einheitliche Servicegebühr für die Abholung des Sperrmülls beträgt 15,- € (Stand: Januar 2017).

 

 

Terminvereinbarungen sind von montags bis freitags zwischen 8.00 Uhr und 12.00 Uhr beim Zentralen Betriebshof unter Tel.: 06821/202-654 möglich.

Es ist in jedem Fall darauf zu achten, dass die Abfälle frühestens einen Tag vor dem vereinbarten Abfuhrtermin auf dem Gehweg bereitgestellt werden dürfen. Die gefahrlose Nutzung des Gehweges muss gewährleistet sein.

Ausgediente Elektrogeräte gehören grundsätzlich nicht zum Sperrmüll. Jedoch besteht die Möglichkeit den zentralen Betriebshof mit dem Transport zum Wertstoff-Zentrum zu beauftragen. Dieser Service kostet 5,10 € je Großgerät (Stand: Januar 2017)

Zum Sperrmüll gehören:

 

-          Möbel

-          Sessel, Sofa, Schrank, Schrankteile (Türen, Rückwände, Einlegeböden  etc.)

-          Arbeitsplatte (Küche)

-          Tische, Stühle, Regale

-          Bettgestell, Sprungrahmen, Matratze, Federbetten

-          Kleiderständer, Bilderrahmen (groß)

-          Spiegel (groß)

-          Teppich (gerollt)

-          Ölofen (ohne Tank / Dosiereinrichtung)

-          Hausratsartikel

-          Kleintierkäfig, Koffer, künstl. Weihnachtsbaum, Projektionsleinwand

-          Haushaltsgeräte (groß)

-          Besen, Schrubber, Wäschekorb, Bügelbrett

-          Haushaltsleiter

-          Kinderspielzeug (groß)

-          Bobbycar, Kettcar, Traktor, Dreirad, Kinderroller

-          Großes Plüschtier, Kinderrutsche und -schaukel

-          Campingartikel

-          Zelt, Campingtisch, -stuhl, -sessel, -liege

-          Schlauchboot, Kinderplanschbecken

-          Gartengeräte

-          Rechen, Spaten, Hacke, Schaufel

-          Wäschespinne

-          Schnellkomposter

-          Rasenmäher mit Benzinmotor (ohne Öl u. Benzin) o. mechan. Vertikutierer  mit Benzinmotor

-          Regenfässer- und Regentonnen bis 300 Liter Fassungsvermögen

-          Gartenmöbel

-          Gartenstuhl, Gartenbank, Gartentisch

-          Hollywoodschaukel (zerlegt)

-          Sonnenschirm, Grasteppich

-          Blumenkübel (groß und nicht aus Ton oder Stein)

-          Sandkasten (Holz oder Kunststoff)

-          Sportgeräte

-          Fahrrad, Trimmrad

-          Ski u. Skistöcke, Snowboard, Surfbrett

-          Tischfußballspiel, Tischtennisplatte

 


Zum Sperrmüll gehören nicht:

 

-          Bauholz wie z.B. Kanthölzer, Dachlatten usw.

-          Bodenbeläge wie z.B. Laminat, Parkett usw.

-          Kleinabfälle wie z.B. Tapeten, Schuhe, Handtaschen, Kleiderbügel usw.

-          in Plastiksäcken und Kartonagen verpackter Restmüll

-          Reifen

-          Bauschutt wie z.B. Waschbecken, Steine und sonstiges Abbruchmaterial

-          Elektrogeräte

-          Bade- und Duschwannen aus Emaille oder Kunststoff


Direktanlieferung von Rest- und Sperrmüll

Die Direktanlieferung von Rest- und Sperrmüll ist an der folgenden Anlage des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) möglich:

Deponie/Umschlagstation Illingen
Gymnasialstr. 140, 66557 Illingen
Infos unter Tel.: 06825/44813

Öffnungszeiten (Stand: Januar 2017):
Montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 15.45 Uhr
Samstags von 7.30 Uhr bis 14.45 Uhr

Die Gebühren richten sich nach der aktuellen Gebührensatzung.


Sonderabfallentsorgung

Ansprechpartner:

Abfallberatung: Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen, Tel.: 06821/202-227, -229 oder -230

Die Entsorgung der Sonderabfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblichen Mengen erfolgt über das Wertstoff-Zentrum.

Zu den privaten Sonderabfällen gehören:

  • Abbeizmittel, Abfluss- und WC-Reiniger
  • Auto- und Trockenbatterien
  • Desinfektionsmittel
  • flüssige Altfarben und Altlacke (eingetrocknete Altfarben und Altlacke kommen in die Restmülltonne)
  • Fleckenentferner und Fotochemikalien
  • Holzschutzmittel und Hydrauliköle
  • Imprägniermittel, Klebstoffe, Spraydosen aller Art (wenn nicht völlig entleert)
  • Chemikalien aller Art, Pflanzenschutzmittel
  • Rostschutzmittel und Rostumwandler, Salmiak und chloraktive Reiniger (Bleichmittel)
  • Schädlings- und Schimmelbekämpfungsmittel, Terpentin
  • Thermometer und quecksilberhaltige Schaltelemente
  • Unterbodenschutzmittel, Verdünner

Feuerlöscher: Diese können gegen Gebühr als Sonderabfall beim Wertstoff-Zentrum abgegeben werden. Weitere Informationen hierzu beim Entsorgungsverband Saar (EVS) unter Tel.: 0681/5000-555.

Nicht zu den privaten Sonderabfällen gehören:

  • Asbestprodukte
  • Munition
  • Sprengstoffe
  • Spritzen/Kanülen
  • Toner


Darüber hinaus werden im Wertstoff-Zentrum nicht angenommen:

 

Dispersionsfarben (Innen- bzw. Außenbinder und Latexfarben)

Diese sind lösemittelfrei und können am besten eingetrocknet oder mit Sägemehl oder mit Papier eingedickt in die Restmülltonne (wegen Verschmutzung der Restmülltonne in eine Kunststofftüte packen) gegeben werden. Leere Farbbehälter können über den Wertstoffsack entsorgt werden.

Ausgetrocknete Farben und leere Farbdosen

Lösemittelfreie und ausgetrocknete Farben gehören in die Restmülltonne. Die leeren Behälter können über den Wertstoffsack entsorgt werden.