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Neue Gebläsehalle: Stadt erhält für Bau bundesweite Anerkennung

Laudator Dr. Georgi, OB Fried sowie Alexander Otto und Dr. Mattner (Stiftung "Lebendige Stadt") | Foto: Stiftung

OB Fried nimmt die Auszeichnung der Stiftung Lebendige Stadt in Berlin entgegen

Die Kreisstadt Neunkirchen erhält für das Bauprojekt „Neue Gebläsehalle Neunkirchen“ eine Auszeichnung der Stiftung "Lebendige Stadt" der ECE Projektmanagement. Das Projekt Gebläsehalle wurde aus 129 bundesweiten Bewerbungen durch die Stiftung unter die letzten sieben gewählt.

Oberbürgermeister Jürgen Fried hat jetzt gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Aumann und dem Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft Gerhard Roth sowie den beiden Fraktionsvorsitzenden Willi Schwender und Karl Albert in Berlin die Anerkennung in Empfang genommen.

Die Stiftung "Lebendige Stadt" ruft jährlich Städte und Kommunen dazu auf, sich für ihren Stiftungspreis zu bewerben. In diesem Jahr steht der Preis unter dem Motto „Das vorbildlichste öffentliche Bauprojekt: Bedarfsgerecht – gut geplant – transparent“. Die Stiftung hat die Neunkircher Gebläsehalle unter anderem deshalb ausgewählt, weil es der Stadt gelungen ist, unter Einbeziehung der großindustriellen Vergangenheit eine neue Veranstaltungshalle für kulturelle Großveranstaltungen zu schaffen. Die sei, so hieß es in der Laudatio, hervorragend gelungen. Die Halle schließe eine Lücke in der kulturellen Landschaft und leiste einen Beitrag zum sozialen Wandel der Stadt.


Die Preisträger 2015 | Foto: Stiftung

Oberbürgermeister Jürgen Fried bedankte sich für die Anerkennung. „Diese Anerkennung ist ein Symbol dafür, dass es uns Neunkirchern wieder einmal gelungen ist, fristgerecht, clever geplant und mit nicht gerade üppigen Mitteln eine solche erfolgreiche Halle auf die Beine zu stellen. Die Gebläsehalle steht auch für den notwendigen Strukturwandel durch Kultur, den wir in Neunkirchen konsequent voranbringen“.

Alle Beteiligten und Verantwortlichen hätten im Sinne der Halle gut zusammengearbeitet und tun dies auch heute noch.

Die Halle im ca. 40 ha großen Alten Hüttenareal“ konnte trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie Einhaltung des Denkmalschutzes und Umgang mit industriellen Altlasten pünktlich zum Fertigstellungstermin eröffnet werden.

 


Neue Gebläsehalle Neunkirchen

Von der Projektentscheidung bis zur Inbetriebnahme vergingen nur 23 Monate. Grund für den straffen Zeitrahmen war die enge Terminierung der Fördermittelbereitstellung der Landesregierung für die ernegetische Sanierung der Gebläsehalle. Zudem konnten in mehreren Workshops die späteren Nutzer ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern und diskutieren. Durch eine dauerhafte Berichterstattung in den Medien wurden die Bürgerinnen und Bürger stetig über den Baufortschritt informiert.

Beim Umbau wurde bewusst auf die Erhaltung der ursprünglichen Architektur geachtet und mit modernster Veranstaltungstechnik kombiniert. Entstanden ist so eine Halle mit bis zu 1.000 Sitz- bzw. 2.000 Stehplätzen. Insgesamt hat die Umsetzung 6.58 Millionen Euro gekostet.In den fast 3 Jahren Spielbetrieb hat sich die Halle mit ihrem Angebot zu einer best ausgelastesten Halle in der gesamten Region (280 Vermietungstage pro Jahr) entwickelt.

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